Anspruchsvoll marokkanisch-arabisch kochen

Wusstest du, dass „Raz el Hanout“ übersetzt „Chef des Ladens“ heißt? Das kommt daher, dass die Gewürzmischung so komplex in der Herstellung ist, dass es früher nur dem „Chef des (Gewürz-)Ladens“ vorbehalten war, sie zusammenzumischen. Heute bekommst du die Mischung auch beim Gewürzdrachen deines Vertrauens. Und das Gefühl des bunten Markt- und Basartreibens gibt’s direkt dazu – denn seinen Ursprung hat Raz el Hanout tatsächlich in der Region Marokko-Algerien-Tunesien.

Wenn du dich nach wirklich abgefahrenen und „anderen“ Geschmackserlebnissen sehnst, hol dir meine Würzmischung – die übrigens an Curry erinnert – und tobe dich in der marokkanisch-arabischen Küche aus. Zum Beispiel bei Lamm mit Backpflaumen, Hähnchen mit Quitten oder einem Rindfleisch-Artischocken-Stew. Die traditionelle Küche Nordwest-Afrikas ist anspruchsvoll – aber auch unendlich lecker und ein kleines kulinarisches Abenteuer.

  

Wunderbar z.B. für:

Diverse marokkanisch-arabische Schmorgerichte aus dem traditionellen Tajine. Zu typischen Gerichten aus „unseren Breitengraden“ passt es eher nicht.